DREI VERSUCHE DER GOJIFIZIERUNG
Künstler:in / Company
Ein Dokumentarfilm von Michaela Kobsa-Mark (USA/AUT/DE)
Genre
Film; Gespräch
Sprache
Deutsch mit englischen Untertiteln
Ort
Foyer, Societaetstheater
Dauer
Tickets
12€ /8 €
Beschreibung
Einer in Berlin lebenden Jüdin reicht’s. Sie beschließt, in drei Versuchen herauszufinden, ob und wie sie aufhören kann, Jüdin zu sein. In ihrem Dokumentarfilm begleitet Michaela Kobsa-Mark ihren eigenen humorvollen, ehrlichen und zunehmend widersprüchlichen Versuch, eine »Goje« – also eine Nichtjüdin – zu werden. Dabei begegnet sie Gojs und Juden gleichermaßen und stößt auf Fragen, die größer sind als ihr Experiment: Wem gehört das Jüdischsein? Wer definiert es – die Deutschen oder die Juden? Und was passiert, wenn der Versuch, das Judentum hinter sich zu lassen, am Ende vielleicht jüdischer macht als je zuvor? Der Film blickt mit Witz, Nähe und großer Offenheit auf diasporische Identitäten in Deutschland, auf Minderheitenzugehörigkeit, Deutschsein und die Sehnsucht, sich selbst neu zu verorten. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.
Michaela Kobsa-Mark ist eine amerikanisch-deutsch-österreichische Dokumentarfilmerin; ihre Arbeit verbindet ethnografische Praxis, partizipative Methoden, Humor und Intimität.
Mitwirkende
Regie, Produktion, Schnitt: Michaela Kobsa-Mark
DOP: Markus Ott, Amnon »Nono« Bikovsky
Set-Ton: Skye Macdonald
Sound Design: Perschya Chehrazi
Color Grading: Markus Ott
Produktionsassistenz: Wal Solon, Leyzer Ber, Lara Gottschalk
Dramaturgisches Feedback: Revan Sarikaya
Produktion / Kontext
Entstanden im Rahmen von LABA: A Laboratory for Jewish Culture Residency.
Ergänzungen / Hinweise
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.